Den Tag erfolgreich mit einem Abendritual beenden

Das Gegenstück eines jeden Morgenrituals sollte ein Abendritual sein, welches als Abschluss des Tages dient, den erfolgreichen Übergang in den Schlaf fördert und bereits eine Vorbereitung für das nächste Morgenritual darstellt. Es gibt viele Möglichkeiten, wie ein Abendritual aussehen kann – exemplarisch und als Inspiration stelle ich dir hier vor, wie meines aussieht. Wie bei meinem Morgenritual plane ich dafür ein Stunde Zeit ein.

Der erste Schritt, vom Tag Abschied zu nehmen, besteht bei mir darin, mir eine Tasse Tee zu kochen. Dabei achte ich darauf, dass der Tee eine beruhigende und keine belebende Wirkung hat – wie z.B. Kräutertees mit Hopfen, Baldrian oder Melisse.

Abends einen Earl Grey zu trinken, wäre dagegen kontraproduktiv 😉

Während ich mit meinem Tee gemütlich auf der Couch sitze, widme ich mich den anderen Teilen meines Abendrituals.

In meinem Gratitude Journal halte ich fest, welche Dinge im Laufe des Tages passiert sind, für die ich dankbar bin. Wenn mir da nichts konkretes einfällt, dann generelle Dinge, für die ich mich dankbar schätzen kann. Es hilft mir, mir bewusst zu machen, wie viele positive Dinge es in meinem Leben gibt und mich nicht so sehr auf die negativen zu fokussieren, die meistens doch stärker in den Vordergrund rücken.

Anschließend widme ich mich meinem Bullet Journal. Im Bullet Journal halte ich kompakt alle wichtigen Termine und Aufgaben des Tages fest. Daher trage ich es immer bei mir und konsultiere es mehrmals am Tag. Abends werfe ich einen letzten Blick darauf, sehe mir an, was ich an dem Tag erreicht habe und welche Aufgaben unerledigt geblieben sind. Dann stelle ich die Liste der Aufgaben für den nächsten Tag zusammen. Dabei achte ich darauf, dass die Zahl der Aufgaben in einem machbaren Rahmen bleiben und eher zu wenige als zu viele für die vorhandene Zeit sind.

Hinweis: Es gibt auch die Herangehensweise, sich mehr Aufgaben aufzuschreiben, als man realistisch schaffen kann, um sich dadurch zu motivieren, über sich selbst hinaus zu wachsen. Aber für mich persönlich habe ich festgestellt, dass mich zu lange Listen eher einschüchtern und zum prokrastinieren verleiten, als anzuspornen. Aber da muss jeder für sich selbst herausfinden, welcher Weg für ihn besser funktioniert.

Dadurch, dass ich bereits am Abend die Pläne für den nächsten Tag festlege, steigt am nächsten Morgen meine Motivation, zeitig aufzustehen. Es ist einfacher, im Bett liegen zu bleiben, wenn man nur eine vage Idee hat, was man den Tag über machen könnte, als wenn man ihn schon durchgeplant hat.

Danach greife ich zu einem guten Buch und lese eine gute halbe Stunde, bis meine angedachte Schlafenszeit bevor steht. Im stressigen Alltag finde ich selten Zeit, in Ruhe einen Roman zu lesen, sodass ich die abendliche Lektüre zu einem festen Bestandteil meines Tages gemacht habe. Leider mit der Nebenwirkung, dass es bei spannenden Romane manchmal doch sehr schwierig ist, nach einer halben Stunde schon aufzuhören 😉

Der letzte Teil meiner Abendroutine besteht aus Meditation – sie ist der letzte Schritt, meinen Kopf frei zu bekommen und vollständig zu entspannen.

Nach der Meditation geht es dann ins Bett und meistens schlafe ich sehr zügig ein. Früher hatte ich mit dem Einschlafen immer große Probleme. Dass ich mir jetzt eine Stunde Zeit nehme, um abzuschalten, hat das sehr gebessert.

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